Entscheidungen aus den GR-Sitzungen

Hier informieren wir über die wichtigsten Entscheidungen aus den Gemeinderatssitzungen

Ja zum hauptamtlichen Bürgermeister

Am 22. November entschied der Gemeinderat, dass der Bürgermeister von Dormitz ab der nächsten Wahlperiode (2020) als hauptamtlicher Bürgermeister tätig sein soll.

 

10 von 15 Gemeinderäten befürworteten diesen Entschluss.  

  • Wir sind der Ansicht, dass unser Dorf einen hauptamtlichen Bürgermeister braucht: Der hauptamtliche Bürgermeister ist täglich Vorort und kann sich die dringend nötige Zeit für die Belange, Wünsche und Sorgen seiner Bürger nehmen.
  • Der Bürgermeister ist im Rathaus präsent. Er kann Projekte vorantreiben, umsetzen und Fördergelder generieren.
  •  Er ist als Ansprechpartner für die Mitarbeiter der Verwaltung anwesend = kurzer Dienstweg. Somit kann die Absprache zwischen dem Bürgermeister und den Mitarbeitern im Rathaus zügiger erfolgen. Dies führt dazu, dass die Verwaltung dynamischer und ergebnisoptimiert Arbeiten kann. Derzeit läuft vieles nur per Mail, da der BGM erst nach seinem eigenen Dienstschluss ins Rathaus kommen kann.
  •  Bei einem Haushalt von 5,6 Mio Euro und ca. 40 Mitarbeitern, die die Gemeinde Dormitz beschäftigt, ist es unerlässlich, dass der Chef vor Ort ist. Und wir sprechen hier nicht von 40 Mitarbeitern der Verwaltungsgemeinschaft, sondern von Mitarbeitern, die ausschließlich für die Gemeinde Dormitz tätig sind (Kindergarten, Mittagsbetreuung, Bauhof, usw.)
  • Es gibt immer weniger Arbeitgeber, die ihren Mitarbeitern in ihrer Funktion als  ehrenamtliche Bürgermeister den nötigen und oftmals auch kurzfristig benötigten Freiraum geben (können): Termine bei der Regierung in Oberfranken, Bürgermeisterklausur, Besprechung der VG-Bürgermeister, Notartermine, Verkehrsschau mit der Polizei, Baustellenbesprechungen, dringende Telefonate, Mitarbeitergespräche….. Diese Aufzählung könnte man endlos fortführen. Überlegen Sie, ob Ihr Arbeitgeber Ihre ständige Abwesenheit akzeptieren würde?
  • Darüber hinaus wollen wir zu bedenken geben: wird es zukünftig noch Kandidaten geben, die sich als ehrenamtliche Bürgermeister zur Wahl für diese überaus anspruchsvolle Aufgabe stellen, wenn sie einer 40-Std. Woche im Beruf nachgehen, eine Familie haben? Wo soll hier Zeit bleiben, das Amt eines Bürgermeisters verantwortungsvoll und im Besten Sinne für unsere Gemeinde auszuüben?

Sicher, ein hauptamtlicher Bürgermeister kostet erstmal mehr als ein Ehrenamtlicher. Aus unserer Sicht ist dies jedoch zu kurzfristig gedacht. Als sogenannter Wahlbeamter auf Zeit, erhält der hauptamtliche Bürgermeister eine gesetzlich festgelegte Eingruppierung  (KWBG) und an der Einwohnerzahl der entsprechenden Gemeinde orientierte Entlohnung. Davon gilt es die Aufwandentschädigung, die ein ehrenamtlicher Bürgermeister erhält, gegen zu rechen.

 

Was hier nicht unberücksichtigt bleiben darf ist der sogenannte Ehrensold, dem jeden nebenberuflichen BGM in seinem Ruhestand von der Gemeinde gewährt wird (nach mind. 10 bzw. 12 Jahren Amtszeit) und diesen auf Lebenszeit erhält. Auch der Witwe eines nebenberuflichen Bürgermeisters kann ein Ehrensold gewährt werden. Dieser Ehrensold entfällt bei einem hauptamtlichen Gemeindeoberhaupt. Wie viele Kosten die Gemeindekasse hier über Jahre und Jahrzehnte hinweg zu schultern hat, muss bei einer Kostenrechnung ebenfalls mit bedacht werden. Die Kosten des Ehrensoldes entfallen bei einem hauptamtlichen Gemeindechef.

 

An dieser Stelle geht es nicht um die Person, Holger Bezold. Sondern um das Amt des Bürgermeisters von Dormitz. Mit der Kommunalwahl 2020 kann sich jeder Bürger als Kandidat für das Amt des hauptamtlichen Bürgermeisters von Dormitz nominieren lassen und ggf. entsprechend gewählt werden. 

 

Zusammenfassend lässt sich sagen:
Halbherzig lässt sich die Funktion im Ehrenamt sicher ausüben, nicht aber, wenn man es ordentlich, vorausschauend und zielführend machen will. Es bleibt nur Zeit zum Verwalten! Wir wollen Dormitz als moderne, innovative Gemeinde entwickeln, mit viel Potential für unsere Bürger und das gilt es zu auszuschöpfen.

 

Die Presse berichtet:

 

Fränkischer Tag vom 21.12.2018

Fränkischer Tag vom 25.11.2018

 

 

Fränkischer Tag, 22.12.2018


Sitzung vom 22.11.2018

Mit der neuen Wahlperiode ab dem Jahr 2020 wird Dormitz einen hauptamtlichen Bürgermeister haben. Ein auf 5,3 Mio € gestiegener Haushalt, Verantwortung und Führung von ca. 40 Mitarbeitern, viele differenzierte Anliegen unserer Bürgerinnen und Bürger sowie eine vorausschauende Entwicklung unseres Ortes haben uns zu dieser Entscheidung bewogen, die in namentlicher Abstimmung gefallen ist.

Weitere wichtige Themen:

- neue Benutzungsgebühren für Entwässerung. Der Preis wird ab Januar 2019 sinken auf 2,28 / 2,13 €

- Antrag über die Städebauförderung in 2019

- Änderung der Bauleitplanung Sebalder Strasse (Kita-Neubau) - Kanalgutachten für hydraulische Berechnung der Kanalkapazität sowie Beauftragung eines biologischen Gutachtens

- Sanierung Nepomukstatue


Sitzung vom 28.08.2018

Die wichtigsten Entscheidungen️ der heutigen Gemeinderatssitzung:
Endlich konnten wir die Sanierung der Nepomukbrücke in Auftrag abgeben. Ab Oktober soll es mit der Fußgängerbrücke los gehen. Dafür muss leider die gesamte Brücke 3-4 Monate gesperrt werden wie auch im Frühjahr 2019 wenn die Autobrücke saniert wird. Ausserdem wurde die Anschaffung eines neuen Spielgerätes für den Spielplatz in der Gründeläckerstrasse beschlossen. Ausgewählt wurde das Spielgerät von den Dormitzer Kindern durch ein Voting.


Sitzung vom 21.06.2018

Hier die wichtigsten Entscheidungen der gestrigen Gemeinderatssitzung:

- Errichtung einer Garage für das First Responder Fahrzeug als Erweiterung am
  Feuerwehrhaus unter der Voraussetzung der Zustimmung des Städtebauplaners
- Schallschutzmaßnahmen für den Musikraum der Grundschule Dormitz
- Neuanschaffung von Möbeln für die Bienengruppe im Kindergarten
- Mittagsbetreuung: Verlängerung der Betreuungszeiten bis 16 Uhr
- Entscheid über Beibehalt der derzeitigen Beschilderung der
  Feldwegverbindung Dormitz - Rosenbach (Antrag eines Rosenbacher Bürgers;
vergleiche Leserbrief im Schwabachhogen und Pressebericht unten).

Sitzung vom 22.02.2018

  • Vergabe der örtlichen Plakatierung an die Firma Pato Concept aus Forchheim
  • Beschluss des Verkaufs des derzeitigen Feuerwehrfahrzeug LF 8/6 nach Neuanschaffung
  • Die Verwaltung wurde beauftragt, mit der Regierung von Oberfranken eine Bedarfsplanung und Kindergartenkonzeption abzustimmen, um eine höchstmögliche Förderung für einen zweigruppigen Kindergarten zu erhalten.

Sitzung vom 14.12.2017

Die Diskussion über die Offene Ganztagsschule bzgl Konzept vs Elternwunsch war lang und mühsam. Dennoch ist es für uns wichtig, dass mit unserem Antrag das Thema OGTS für Dormitz angeschoben wurde. Hoffen wir, dass das nun beschlossen Vorgehen das Ganze nicht unnötig verzögert.
Vorteile einer OGTS im Vergleich zu einer Mittagsbetreuung:
- Kostenfrei für die Eltern...
- pädagogisches Konzept vorgegeben durch die Schule
- dadurch bessere Fördermöglichkeiten für die Schüler
- Nutzung des Schulgebäudes, welches am Nachmittag bisher nicht genutzt wird
- mehr Platz für unsere Kinder

Sitzung vom 16.11.201

  • Genehmigung von Schallschutzmassnahmen für den  Werkraum der Grundschule inkl. neuer Beleuchtung.
  • Einstimmiger Beschluss zu unserem Antrag über die Sanierung der Treppe an Hauptstrasse Richtung Mainstrasse (s.hier)
  • Beschluss über die Beauftragung der Bauleitplanung für das Gelände "neuer Kindergarten"

Sitzung vom 26.10.2017

  • Einstimmiger Beschluss zur Anschaffung eines neuen Löschfahrzeuges (LSF 10) für unsere FFW im Wert von knapp 312.000 €. Hierzu erhalten wir vom Freistaat Bayern einen Zuschuss von 80.500 €. Das derzeitige Fahrzeug ist mit 25 Jahren in die Jahre gekommen und wird voraussichtlich Ende 2018 /Anfang 2019 durch das neue Fahrzeug ersetzt.

  •  Zur Information gab Bürgermeister Holger Bezold bekannt, dass der Grundstückskauf für den neuen Kindergarten an der Sebalderstrasse/ Veilchen Weg nun abgeschlossen ist und die weiteren Planungen voran gehen können.
  • In der nichtöffentlichen Sitzung hat der Gemeinderat beschlossen, der Gründung der GEWO-BAU Land GmbH zuzustimmen und dieser als Gesellschafter beizutreten. Das Ziel der Wohnungsbaugesellschaft wird es sein, zusätzlichen bezahlbaren Wohnraum im Erlanger Umland zu schaffen. (Dieser Tagesordnungspunkt wurde nachträglich von BGM Bezold für die Öffentlichkeit freigegeben)


Sitzung vom 19.05.2017


  • Im Kindergarten werden in den Gruppenräumen der Bienen- und Bärengruppe Schallschutzdecken angebracht. Weiterhin werden in der Fischgruppe die Möbel erneuert.
  • Wir freuen uns, dass wir an den ortsansässigen Bauunternehmer DistlerBau die Arbeiten für den schlüsselfertigen Bau der neuen Aussegnungshalle vergeben konnten
  • Im Rahmen der Planungen für das ISEK waren heute die Ideen und Vorschläge der Gemeinderäte gefragt, zusätzlich zu den, von den Städteplanern erarbeiteten Schwerpunkten. Die Vorschläge unserer Fraktion sind unter anderem: die Bushaltestellen, das Milchhäusla, der Staffelweg, das Sportgelände, das alte Feuerwehrhaus, ein Bürgerpark, ein Seniorenspielplatz, Outdoorfitness, Ortseingänge, Jugendclub, Traffohäusla. #Dormitz2030 #Zukunftgemeinsamgestalten